E-Mountainbikes: Ein Geschenk des Himmels oder Teufelszeug? Ein Pro & Contra

CONTRA: E-Mountainbikes sind unsportlich

E-Mountainbikes sind der Mega-Trend im Radbereich. Jeder große und auch fast alle kleineren etablierten Mountainbike-Hersteller führt mindestens ein Modell im Programm, die meisten haben mittlerweile eine eigne E-Mountainbike-Modellpalette. Aber eignen sich E-Bikes überhaupt für sportliche Fahrer? Darüber gibt es immer wieder Diskussionen. E-MountainBIKE hat zwei Meinungen zu dieser Frage gesammelt.

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Mountainbikes (und Rennräder) mit Antrieb sind einfach nur unsportlich!

E-Bikes sind eine tolle Sache! Für den stressfreien Weg zur Arbeit, als Fortbewegungs- und Transportmittel in der Stadt, für ganz neue Möglichkeiten bei Touren. Es gibt viele Beispiele, wie E-Bikes den Alltag bereichern.

Aber ganz bestimmt nicht in Kombination mit einem Mountainbike oder Rennrad!

An einem Sportgerät hat ein Motor so viel verloren wie Doping im Leistungssport. Er konterkariert den Grundgedanken der sportlichen Betätigung: Durch Sport bleibe ich fit, erreiche neue Ziele, erfahre meine Grenzen.

Mit einem E-Mountainbike komme ich zwar weiter, als es meine Leistungsfähigkeit zulässt, aber ohne dabei meinen Körper zu fordern und zu fördern. Und am Ende werde ich niemals das erhebende Gefühl haben, es aus eigener Kraft geschafft zu haben.

Ganz nebenbei wird mir angst und bange bei dem Gedanken, wer mit einem E-Mountainbike Berge hinaufkommt, die man aber nur mit Erfahrung, Fahrtechnik und Fitness wieder runterkommt!

Bei aller Sympathie für den E-Bike-Trend: Sportliche Ziele sollte man aus eigener Kraft erreichen können. Alles andere ist Selbstbetrug.

 

Felix Böhlken
Foto: Benjamin Hahn

Der Autor: Felix Böhlken

Der Redakteur des Rennrad-Magazins RoadBIKE ist passionierter Radfahrer.

Sportlichen Rädern mit Elektro-Antrieb kann er allerdings nichts abgewinnen.


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12.05.2015
Autor: Björn Gerteis
© E-MOUNTAINBIKE