E-Bike vom Sportwagenbauer: Greyp G12S


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E-Bike Greyp G12S
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Elektro-Supersportwagenbauer Rimac hat nachgelegt und präsentiert die Weiterentwicklung seines Powerklasse E-Bikes: das Greyp G12S. Mit 12 Kilowatt soll es bis zu 70 km/h laufen. Preis: ab 8.380 Euro.

Rimac hat das Greyp G12S nur aus einen Grund entwickelt: Es soll das Beste aus Fahrrad- und Motorradwelt vereinen. Und natürlich wird das Bike, wie es sich für den Hersteller leistungsstarker Elektro-Sportwagen gehört, elektrisch angetrieben. Zudem haben die Tüftler von Rimac unzählige Stunden damit verbracht noch mehr Leistung und Fahrspaß aus Elektronik und Mechanik zu kitzeln.

E-Bike mit 12.000 Watt Leistung

Angetrieben wird das Greyp G12S von einem 12 kW starken Radnabenmotor an der Hinterachse. Das E-Bike bringt es im so genannten Speed-Modus auf eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h – damit zeigt man jedem Straßenroller deutlich die Rücklichter. Allerdings ist dafür auch ein Motorradführerschein erforderlich.

Wie beim Vorgängermodel verfügt auch das Greyp G12S deshalb über einen Straßenmodus, der die Höchstgeschwindigkeit, auf die für Pedelecs zulässigen 25 km/h beschränkt. Für Stromsparer und Reichweitenfetischisten gibt es alternativ noch einen Eco-Modus. Das Greyp G12S soll dann mit minimalen Energieverbrauch und ordentlich Tretunterstützung bis zu 120 Kilometer schaffen.

Des Weiteren können durch rekuperatives Bremsen mit dem Greyp G12S bis zu 2 kW zurück in die Akkus fließen. Die Rekuperation wird durch einen Sensor an den Scheibenbremsen ausgelöst und soll so stark sein, dass die Shimano Saint-Scheibenbremse nur selten zum Einsatz kommt.

Greyp G12S mit Fingerabdruck starten

Nie wieder Schlüssel suchen. Ein Biometriesensor sorgt dafür, dass nur der Eigentümer des Greyp G12S, das E-Bike mittels Fingerabdruck entsperren kann. Je nachdem, welcher Finger aufgelegt wird, startet das E-Bike in verschiedenen Modi: Mit dem Daumen wird beispielsweise der Street-Mode aktiv, mit dem Mittelfinger (hehe) der Power-Modus.

Farblich animiert gibt ein 4,3“-Farbbildschirm unter anderem Auskunft zu Geschwindigkeit, Verbrauch, Reichweite oder Temperaturen. Zudem sammelt der Bordcomputer alle Daten und fungiert so als Effizienz-Planen.




Mehr Spannung und Akku-Kapazität für das Grepy G12S

Ein 84V-Akkupack mit einer Kapazität von 1,5 kWh, das aus dem Hause Rimac Automobili stammt, versorgt das Greyp G12S mit Strom. Laut Rimac lässt sich der Lithium-Ionen-Akku an einer 220V-Steckdose innerhalb von 80 Minuten komplett aufladen. Ein Batteriemanagement überprüft alle 10 Millisekunden die Spannung der Lithium-Ionen-Zellen.

Auch die Temperatur des Batteriepacks wird ständig an fünf verschiedenen Stellen des Akkus überwacht. Hersteller Rimic verspricht eine Batterie-Lebensdauer von 1000 Ladezyklen, mit einer Restkapazität von 75 Prozent.

Greyp G12S ist kein Leichtgewicht

So viel Akku wiegt natürlich auch: 48,5 Kilogramm zeigt die Waage beim Greyp G12S. Da helfen auch Karosserieteile aus Kohlenfaser wenig. Abgefedert wird der halbe Zentner Lebendgewicht von der RockShox Boxxer RC mit 200 mm Federweg an der Vorderachse und Rockshox Vivid R2C in der Konfiguration 222x70 am Heck. Standartmäßig rollt das Greyp G12S auf 26 Zoll Laufräder mit 2,5 Zoll breiten Maxxis Hookworm.

Für seinen Elektro-Superwagen Concept One verlangt Rimac rund eine Million Dollar. So teuer ist das E-Bike Greyp G12S, zwar nicht – mindestens 8.390 Euro sind aber auch kein Schnäppchen.

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Autor: Clemens Hirschfeld
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