E-Mountainbike: So schnell dürfen E-Bikes fahren

Wann hört die Unterstützung bei E-MTBs aus?

Foto: MountainBIKE
Welche Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten für E-Mountainbikes? Darf ich mit meinem E-Bike heizen wie ich will?

 

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Bis 25 km/h

Um ein E-MTB wie ein normales Bike nutzen zu können, müssen sie bei 25 km/h abgeregelt sein, sprich die Unterstützung endet. Nur dann ist es erlaubt, damit im Wald und auf Trails unterwegs zu sein. Hat man sich an die Abregelung des Motors gewöhnt, haben diese Bikes den größten Nutzen. Auch zum Pendeln sind sie top, da diese Bikes auch auf Fahrradwegen fahren dürfen. Viele E-Biker wünschten sich dennoch ein paar km/h mehr.

 

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Bis 45 km/h

E-Mountainbiker, die ein Bike suchen, um von A nach B zu pendeln und dabei auf öffentlichen Straßen unterwegs sein können, sollten die schnellen, so genannten S-Pedelecs in Betracht ziehen. Diese unterstützen den Fahrer beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Für das Führen benötigt Ihr zwar keinen Führerschein, wohl aber ein Versicherungskennzeichen, wie man es von Mofas kennt. Biken im Wald oder auf Trails ist mit diesen Bikes verboten. Ihr könnt jedoch auf Privatgelände biken.

 

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Offen

Wer heizen will, muss sich ein offenes E-MTB besorgen. Zum einen gibt es hier die nachrüstbaren Ego-Kits mit Gasgriff, aber auch diverse illegale Tuning-Kits für Bosch und Co. Das Badass-Kit z.B. wird auf den Speed-Sensor an E-MTBs gesteckt, es drittelt bzw. halbiert die Geschwindigkeit und sorgt somit für Unterstützung bis 75 km/h. Getunte E-Bikes dürfen nur auf Privatgrund fahren.

13.04.2016
Autor: Chris Pauls
© E-MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2016