E-Mountainbike: Welche Motor-Variante ist die beste für mich?

Front-, Mittel- oder Heckmotor: Welche Motor-Variante ist die beste für mich?

Foto: Dennis Stratmann
Es gibt unterschiedliche Typen von E-Mountainbikes, mit unterschiedlichen Motorkonzepten. Aber wie finde ich heraus, welches zu mir passt?

 

Foto: Daniel Geiger

Mittelmotor

Die geläufigste Variante bei E-MTBs ist die mit Mittelmotor. Dieser sitzt zentral am Tretlager und überträgt die Kraft meist über eine Kette ans Hinterrad. Der Fahrer kann zwischen unterschiedlich starken Unterstützungsstufen wählen (meist drei). Der Motor erzeugt nur dann Power, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Davon leitet sich auch der Name Pedelec ab.

 

Foto: Rita Leistner

Heckmotor

Er steckt in Form einer Radnabe am Hinterrad und wird an herkömmlichen Bikes verbaut. Dadurch fühlt sich das Rad etwas hecklastig an. Deshalb ist diese Variante eher für Ausflüge über Forst- und Waldwege geeignet. Der Motor steuert wie beim Mittelmotor beim Treten Leistung zu und kann aber rekuperieren, sprich Energie zurückgewinnen. Der Akku sitzt im Rahmendreieck.

 

Foto: Manfred Stromberg

Nachrüstmotor

Nachrüstmotoren werden für viele Biker immer interessanter. Sie können an ein herkömmliches Bike gebaut werden und bringen die Kraft wie hier bei XDreamlite auf die Kurbel. Unterstützungsleistungen bis über 1000 Watt sind möglich, auch mit Gasgriff wie bei Motorrädern. Zum Teil werden die Akkus im Rucksack getragen (z. B. Ego-Kit).

Frontmotor

Anders als bei E-Bikes für den City-Einsatz kommt ein Frontmotor bei E-Mountainbikes nicht zu Einsatz. Gerade im Gelände hat diese Motorposition zu viele Nachteile. Traktion, Gewicht des Vorderrads (in Kombination mit Federgabel, Gewichtsverteilung im Allgemeinen).

13.05.2016
Autor: Chris Pauls
© E-MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2016