E-Mountainbike: Welche Bike-Kategorien gibt es?

Für jeden Einsatzzweck das richtige E-MTB: das sind die verschiedenen Kategorien

Foto: EGO-Kit / Markus Grieber
Auch bei E-Mountainbikes gibt es für jeden Einsatzzweck das richtige Bike. Hier finden Sie die passende Kategorie.

 

Foto: Daniel Geiger

Genießer-Touren mit E-Power

Für Tourer, Genießer und Pendler sind Hardtails mit rund 100 mm Frontfederweg ideal. Wer mehr Komfort wünscht, der sollte sich bei E-Fullys mit Federwegen von 100 und 130 mm umsehen. Wichtig ist, dass die Sitzposition weder zu gestreckt noch zu gedrungen ausfällt. Um lange Touren fahren zu können, ist eine hohe Akkukapazität von Vorteil. In Tourismusregionen lassen sich Lade- oder gar Akkutauschstationen nutzen – wenn der Akku kompatibel ist.

 

Foto: Björn Henssler

Spaß auf allen Wegen

Sie suchen nach dem kleinen Kick am Wochenende? Gehen gerne für Tagestouren ins Gebirge oder auch mal in den Bikepark? Dann sind Sie hier genau richtig. Enduros und auch All-Mountains mit E-Antrieb sorgen mit Federwegen von 130 bis 160 mm für ordentlich Spaß auf Trails. Die Sitzposition ist eher kompakt, der Sattel ist via Vario-Stütze absenkbar. Ein allzu langer Radstand (bzw. Kettenstreben) macht das Bike zwar laufruhig, raubt ihm aber die Agilität.

 

Foto: EGO-Kit / Markus Grieber

Für Adrenalin-Junkies

Viel hilft viel – lautet das Motto der abfahrtslassigen E-MTBs. Mit Federwegen von 160 bis 200 mm bügeln die Boliden alles platt, was sich in den Weg stellt. Die Geometrien sind flach und lang und sollen für hohe Laufruhe sorgen. Der Clou: Bergauf braucht man keinen Lift, sondern tritt gemütlich mit E-Unterstützung zur nächsten Abfahrt. In diesem Segment sind Nachrüstmotoren sehr beliebt. So wird aus dem angestaubten DH-Bike ein moderner Spaßgarant.

13.04.2016
Autor: Chris Pauls
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2016