E-Mountainbike-Fahrtechnik: Teil 2

Die besten Tipps für den Trail

E-Mountainbike Bosch Uphill Flow
Foto: BOSCH
Wer aus dem E-Mountainbike den maximalen Spaß herauskitzeln möchte, sollte die Grundlagen beherrschen. Bosch zeigt in verschiedenen Fahrtechnik-Videos die besonderen Kniffe für Spitzkehre, Kurve und Co.

Tiefer Schwerpunkt

Durch den zentralen Mittelmotor verfügen E-Bikes und E-Mountainbikes über einen tiefen Schwerpunkt. Dieser tiefe Schwerpunkt hat beim Downhill Vorteile, da er für eine sehr gute, satte Traillage sorgt. Zusätzlich sorgt das Gewicht für eine bessere Bremstraktion.




Pedalmanagement

Pedalmanagement ist keine Weiterbildung für das gehobene Management, sondern fürs saubere E-Mountainbiken extrem wichtig. Das sehen Sie zum Beispiel im folgenden Abschnitt über Spitzkehren.

Was versteckt sich jetzt aber hinter dem Begriff? Im Grunde geht es um die Unterscheidung zwischen dem natürlich Pedal und dem falschen Pedal. Das natürliche Pedal ist das Pedal, dass man in flowigen Downhill-Passagen bei paralleler Pedalstellung vorne hat. Das falsche Pedal ist in diesem Fall hinten.




Spitzkehren fahren

Spitzkehren - da fehlt vielen Mountainbikern die nötige Kraft, zumindest bergauf. Mit dem E-Bike ist das hingegen kein Problem, wenn man die richtige Technik beherrscht:

Wenn das Vorderrad den Scheitelpunkt der Kurve erreicht, muss das richtige Pedal hinten sein, um dann am Kurvenausgang wieder vorne zu sein. Der Körperschwerpunkt sollte im Kurvenäußeren liegen. Das Bike wird so leicht in die Kurve gedrückt. Die Hauptschwierigkeit liegt darin, das Gleichgewicht zu halten.

Wie Sie Spitzkehren elegant meistern, sehen Sie im Video.




Curve Boost

Ein Merkmal des neuen Bosch Performance CX Motors ist es, dass man schon bei einer minimalen Pedalumdrehung eine richtig starke Beschleunigung erfährt. So können Sie mit richtig viel Schwung und Flow aus Kurven heraus beschleunigen - der von Bosch getaufte Curve Boost. Am besten funktioniert das in einem großen Gang und im Unterstützungsmodus Turbo.




Untergrund und Unterstützungsstufen

Um mit dem E-Mountainbike möglichst effizient unterwegs zu sein, ist eine hohe Trittfrequenz ideal. Hier kommt es zum einen auf die Wahl des richtigen Gangs, aber auch der richtigen Unterstützungsstufe an.

Natürlich spielt auch der Untergrund eine wichtige Rolle. Geht es zum Beispiel lange Steil bergauf ist Turbo bei griffigem Untergrund die richtige Wahl. Bei losem Untergrund ist es unter Umständen besser, eine Stufe zurückzuschalten, um immer ausreichend Bodenkontakt zu haben.

Das könnte Sie auch interessieren:

04.09.2015
Autor: E-MountainBIKE
© E-MOUNTAINBIKE