E-Mountainbike: Akku-Know-How

Das musst Du über E-Bike-Akkus wissen

Foto: Bergamont
Damit der Motor eines E-Mountainbikes den Fahrer auf dem Trail unterstützt, braucht er Energie. Und damit der Akku diese Energie möglichst lange zur Verfügung stellt, sollte man einiges über die Energiespeicher wissen.

Akkus werden immer leistungsstärker. Die Stromspeicherfähigkeit wird in Wattstunden angegeben.

2016 ist die Akkutechnik so weit, dass ein 500-Wh-Akku kaum mehr wiegt als ein 400er. Das ist gut, denn so bekommst Du bei gleichem Gewicht mehr Energie zur Verfügung gestellt und somit potentiell auch eine höhere Reichweite mit dem Deinem E-Mountainbike. Eine Faustregel in Sachen Reichweite: Je höher die Kapazität des E-Bike-Akkus ist, desto weiter kommst Du. Sprich: mit einem 1000-Wh-Akku würdest DU doppelt so weit kommen, wie mit einem 500-Wh-Akku - auf der gleichen Runde, bei komplett gleichen Parametern wie Tempo, Temperatur, Trittfrequenz, eigene Tretleistung, uvm.

Da der Motor aber nicht permanent maximal unterstützt, ist die Reichweite entsprechend höher.

Damit Akkus lange durchhalten, sollten sie nicht entladen sowie trocken und kühl gelagert werden.

Die Hersteller geben meist eine Garantie auf 500 bis 1000 Ladezyklen. Danach verringert sich die Kapazität, sprich die Reichweite. Die Neuanschaffungskosten: zwischen happigen 500 und 1000 Euro.

13.05.2016
Autor: Chris Pauls
© E-MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2016