Bremsen im Test

Testbericht: Shimano Deore

Scheibenbremsen im Test
Foto: Benjamin Hahn
Die neue Deore besitzt zwar keine Kühlrippen und Sandwich-Beläge, übernimmt allerdings die "Servowave"-Technik der höherpreisigen Geschwister und sorgt dadurch in ihrer Preisklasse für ordentlich Biss bei trockenen Verhältnissen. Bei Nässe sinken die Bremswerte etwas. Sehr ergonomisch bettet der Hebel den Bremsfinger, der Druckpunkt fällt allerdings sehr weich aus und verschlechtert die Dosierbarkeit.
Zu den getesteten Produkten

Funktionsweise: 2-Kolben, Mineralöl
Belag: Semimetall
Einstellung: Griffweite
Montage: Centerlock

Durchmesser: 160-Millimeter:
Bereits etwas Biss beim kurzen Anbremsen. Druckpunktwanderung bei langen Abfahrten. Relativ schwer.
Testergebnis: Gut

Durchmesser: 180-Millimeter:
Etwas hitzefester als mit kleiner Scheibe. Die Dosierbarkeit leidet spürbar unter dem weichen Druckpunkt.
Testergebnis: Gut

Durchmesser: 203-Millimeter:
Sehr bissig beim Anbremsen. Nur noch leichtes, unproblematisches Fading bei langen Abfahrten.
Testergebnis: Sehr gut

Technische Daten des Test: Shimano Deore

Preis: ab 77 Euro

¹Prozentangaben entsprechen dem Anteil am Gesamturteil ²Komplette Vorderradbremse inklusive Scheibe, Adapter und Montageschrauben

Shimano Deore


Shimano Deore im Vergleichstest

Elf Scheibenbremsen im MountainBIKE-Test Foto: Benjamin Hahn

Elf Scheibenbremsen im MountainBIKE-Test

Wie kräftig packen die MTB-Bremsen des Jahrgangs 2012 zu? MountainBIKE hat elf Modelle in jeweils drei Größen getestet. Plus: So entlüften Sie Ihre Bremsen und kürzen Ihre Bremszüge.


Shimano Deore im Vergleich mit anderen Produkten

24.02.2012
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2011