Bremsen im Test

Testbericht: Formula R1 Racing

Foto: Benjamin Hahn Scheibenbremsen im Test
Formula erhöhte das Ölvolumen der 2012er R1 um 25 Prozent, was die Bremse weniger empfindlich gegen Ölausdehnung und Lufteintritt machen soll. Das Modell R1 Racing repräsentiert das Leichteste, was die Italiener zu bieten haben. Mit Carbon-Hebel, Kevlar-Leitung und Belägen mit Alu-Trägerplatte wiegt die Bremse mit 160er-Disc klar unter 300 Gramm. Der Test erfolgte mit den neuen zweiteiligen Scheiben mit Alu-Spider.
Zu den getesteten Produkten

Funktionsweise: 2-Kolben, Dot 4
Belag: Organisch (Alu-Träger)/Sinter
Einstellung: Griffweite
Montage: 6-Loch, Flip-Flop-Hebel

Durchmesser: 160-Millimeter:
Superleichte Bremse. Bei langen Abfahrten sinkt die Bremskraft deutlich und erschwert die Dosierbarkeit.
Testergebnis: Gut

Durchmesser: 180-Millimeter:
Mehr Bremskraft, Standfestigkeit und somit auch bessere Dosierbarkeit als mit kleiner Disc. Sehr leicht.
Testergebnis: Sehr gut

Durchmesser: 203-Millimeter:
Eine immer noch leichte Option für schwere Racer. Ausreichend hitzefest und mit guter Bremsleistung.
Testergebnis: Sehr gut

Technische Daten des Test: Formula R1 Racing

Preis: ab 354 Euro

¹Prozentangaben entsprechen dem Anteil am Gesamturteil ²Komplette Vorderradbremse inklusive Scheibe, Adapter und Montageschrauben

Formula R1 Racing

24.02.2012
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe /2011